Wissenswertes vom NABU
Überdosieren von Putzmitteln belastet Umwelt und Geldbeutel
NABU empfiehlt umweltfreundlichen Frühjahrsputz ohne chemische Keimkiller
Die sonnige Jahreszeit beginnt für viele Menschen mit dem obligatorischen Frühjahrsputz. Da greifen selbst Haushaltsmuffel zu Scheuerlappen und Wischtuch, um das traute Heim vom Winterdreck und Staub zu befreien. Dabei werden unsere Kläranlagen und Gewässer durch große Mengen von Reinigungs- sowie Putzmitteln belastet. Damit das Großreinemachen nicht zur Belastung für die Umwelt wird, gibt der NABU einige Tipps.
Igel gefunden - was tun?
Laut Bundesnaturschutzgesetz ist es verboten, geschützte Arten aus der Natur zu entfernen. Es ist jedoch erlaubt hilfebedürftige Igel sachgerecht aufzuziehen bzw. gesund zupflegen.
Tiere und Pflanzen 2008
Alle Jahre wieder wählen Fachleute in den ausgewiesenen Gremien Tiere und Pflanzen des Jahres aus, denen im jeweiligen Jahr und oft auch in der Folge eine besondere Aufmerksamkeit zu teil wird.
Hier kommen sowohl weit verbreitete Arten als auch stark gefährdete zum Zuge. Die Auswahl richtet sich dabei nach besonderen Aspekten, die wir wissen und in unserem Leben und Handeln beachten können oder sollten.
Sie bedeutet nicht in jedem Fall, dass unser Engagement gänzlich dem Erhalt allein dieser Arten dienen oder hierdurch eine neue Schutzkategorie etabliert werden soll. In der tabellarischen Übersicht sind die für 2008 ausgewählten Vertreter aufgelistet (vgl. auch www.NABU.de), sowie die jeweils bestimmenden Gremien und Informationsmöglichkeiten.
Theorie zur Kopfweide
Kopfbäume sind eine Zierde unserer Städte, Dörfer, Landschaften.
Sie sind keine eigenen Pflanzenarten, sondern das Ergebnis eines regelmäßigen Pflegeschnitts - dem "Köpfen" oder "Kröpfen". Pappeln, Eschen, Linden, Ulmen lassen sich zu Kopfbäumen erziehen.
Einigen Landschaftsgärtnern gelang das auch bei Robinien. Diesen wenigen Fällen stehen unzählige Kopfweiden gegenüber, die vor allem die grundwassernahen Niederungslandschaften prägen. Auch bei den Kopfweiden kann es sich um verschiedene Arten handeln. Vor allem Silber- (Salix alba) und Bruchweiden (Salix fragilis) dominieren z.B. die charakteristischen baumartigen Bestände im Oderbruch.Die niedrigwachsenden Korbweiden (Salix viminalis) kommen als Kopfweiden dort hinzu, wo die mittlerweile sehr seltenen Korbflechter das Rohmaterial für ihr Handwerk gewinnen.
Mehlschwalben schützen und für eine lebenswerte Umwelt sorgen.
Jetzt ist es wieder so weit
Viele tausend Mehlschwalben (Delichon urbica) kehren aus ihren Winterquartieren zu uns zurück. Während Rauchschwalben (Hirundo rustica) vornehmlich in Gebäuden (z.B. in Scheunen, Ställen, Garagen u.ä.) brüten, finden wir die Nester unserer Mehlschwalben in der Regel an den Außenfassaden von Gebäuden. Leider kommt es durch ihre Nester jedes Jahr aufs Neue zu Konflikten, dabei ist ein Miteinander mit den Frühlingsboten gar nicht schwer.
Die einstigen Felsenbrüter folgten den Menschen in seine Siedlungen und brüten dort in Kolonien vorwiegend unter Dachüberständen und Gesimsen. Ihre unverkennbaren Nester bestehen hauptsächlich aus Lehm, den sie sich aus Pfützen holen.